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2Wichtige Informationen ab dem 01.01.2021

 

 

Folgende Eckpunkte des Mindestlohngesetzes sind zu beachten:

 

- der Mindestlohn wird erhöht auf 9,50 €

- der Mindestlohn ist in allen Brachen gültig, wo kein eigener Tarifvertrag besteht

- Akkordlöhne / Stücklöhne sind zulässig müssen aber umgerechnet 9,50 ergeben

- Jeder Arbeitnehmer muss Stundenzettel führen und diese sind 2 Jahre lang aufzubewahren

 

Der Mindestlohn gilt für alle Beschäftigten und ist nicht mit einer Verzichtserklärung aufzuheben. Die Einhaltung des Mindestlohn soll von den Zollbehörden und den Betriebsprüfern  überwacht werden . Verstöße werden  als Ordnungswidrigkeit mit Geldbußen geahndet. Den Stundenlohn können Sie mit dem Mindestlohnrechner des Bundesministerium für Arbeit überprüfen.

 

Für folgende Personen gibt es Sonderregelungen:

 

  1. Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten ihrer Beschäftigung
  2. Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung
  3. Praktikanten, die ein Pflichtpratikum nach Schul-, Ausbildungs- oder Studienordnung leisten
  4. Praktikanten, die ein Orientierungspraktikum von bis zu sechs Wochen vor Berufsausbildung oder Studium leisten
  5. Praktikanten, die ein Praktikum von bis zu sechs Wochen begleitend zu einer Berufs- oder Hochschulausbildung leisten
  6. Auszubildende
  7. Ehrenamtlich Tätige
  8. Saisonarbeiter ( Erntehelfer ), hier gibt es eine auf vier Jahre befristete Sonderregelung
  9. Zeitungszusteller erhalten 2015 - 75Prozent und 2016 – 85Prozent des gesetzlichen Mindestlohns 

 

Das Ende des Bestandsschutzes für geringfügig entlohnte Beschäftigungen und Gleitzonenbeschäftigungen hat folgende Auswirkungen:

 

  • Minijobs die vor  und nach dem 31 Dezember 2014 die Entgeltgrenze von 400 EUR nicht überschreiten bleiben durchgehend kranken-,pflege- und arbeitslosenversicherungsfrei. Es ergeben sich keine Änderungen. Bei der Rentenversicherung bleibt die Versicherungsfreiheit bestehen.  Der Minijobber  kann für die Zukunft den Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit erklären.
  • Erhöht sich das regelmäßige Arbeitsentgelt auf einen Betrag zwischen 400,01 EUR und 450 EUR  bleibt  der Minijobber weiterhin kranken-, pflege- und arbeitslosenversicherungsfrei.  Es tritt aber sofort die Rentenversicherungspflicht ein. Hier kann der Minijobber  für die gesamte Dauer  seiner Beschäftigung einen Befreiungsantrag stellen.
  • Beschäftigte mit einen Arbeitsentgelt  zwischen 400,01 EUR und 450 EUR  aus den Jahren   bis zum 31.Dezember 2012 waren lt. Übergangsregelung   bis zum 31. Dezember 2014 versicherungspflichtig in allen Zweigen der Sozialversicherung. Diese Versicherungspflicht endet mit dem 31. Dezember 2014. Ab dem 1. Januar 2015 tritt in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung Versicherungsfreiheit ein.  In der Rentenversicherung besteht weiterhin Versicherungspflicht. Dieser neue Minijobber kann sich dann von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Die betroffenen Arbeitnehmer  sind ab dem       1. Januar 2015 nicht mehr krankenversichert und sollten sich im Hinblick auf Ihren Krankenversicherungsschutz umgehend mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen.

 

 

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